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Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz

Christine Clauß

Collage Christine Ursula Clauß

(© Sächsische Staatskanzlei, Shutterstock, Fotolia)

Kurzvita

  • Geboren am  10. Februar 1950 im Erzgebirge
    ev.-luth. Konfession
  • nach dem Abschluss der 10. Klasse 1966 bis 1969 Ausbildung zur Krankenschwester mit Diplom am Krankenhaus Bethanien, Leipzig
  • 1974 Weiterbildung zur Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivtherapie an der Bezirksakademie Leipzig
  • bis 1994 Stationsschwester/Wachstation Städtische Frauenklinik Leipzig
  • von 1983 bis 1994 Lehrbeauftragte der Klinik
  • von 1994 bis 1999 Fachberaterin bei der AOK Sachsen
  • anschließend bis 2004 und seit 2005 Mitglied des Sächsischen Landtages
  • am 8. August 2008 Berufung zur Sächsischen Staatsministerin für Soziales durch Ministerpräsident Stanislaw Tillich
  • am 30. September 2009 Berufung zur Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz durch Ministerpräsident Stanislaw Tillich

Aufgabenbereiche

Das Ministerium kümmert sich um die Belange von Kindern, Jugendlichen und Familien ebenso wie um Senioren, Behinderte und Sozialhilfeempfänger. Die Integration nach Zuwanderung ist genauso ein Thema wie die Wohlfahrtspflege.

Im Bereich Sozialversicherung geht es um das Recht der gesetzlichen Kranken-, Renten-, Unfall- und Pflegeversicherung, das Kassenarzt- und Kassenzahnarztrecht sowie das Selbstverwaltungsrecht der Sozialversicherungsträger. Das Ministerium hat zudem die Aufsicht über die Träger der Sozialversicherung.

Beim Gesundheits- und Veterinärwesen stehen die Themen Verbraucherschutz, Öffentlicher Gesundheitsdienst, Krankenhausplanung, Psychiatrie und Maßregelvollzug, Arzneimittel- und Apothekenwesen, Tierschutz- und Tierseuchenbekämpfung sowie gesundheitlicher Verbraucherschutz und Lebensmittelüberwachung im Vordergrund.

In der Gleichstellungspolitik geht es um die Verbesserung der Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt sowie um die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Politische Schwerpunkte

Das Ministerium schafft günstige Rahmenbedingungen für Familien. Die Selbstverantwortung und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen und chronisch Kranken wird gestärkt. Die Politik fördert eine Kultur der Anerkennung von bürgerschaftlichem Engagement. Eine demokratische Kultur von Toleranz und Weltoffenheit bildet die Grundlage für das Leben der Menschen.
Die »Gesundheitsziele Sachsen« werden als neue ganzheitliche Strategie etabliert und weiterentwickelt. Das Ministerium passt die qualitativ hochwertige medizinische Versorgung den demografischen und strukturellen Veränderungen an.
Trotz veränderter demografischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sollen die sozialen Sicherungssysteme ihre Funktion erfüllen. Opfer des SED-Unrechts werden rehabilitiert. Die Erarbeitung begünstigender bundesgesetzlicher Regelungen wird durch das Ministerium unterstützt.
Bei der Erwerbs- und Familienarbeit sollen Frauen und Männer gleichberechtigt teilhaben.

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